SV Rot-Weiss Viktoria Mitte 08 e.V.

Sportverein Berlin Mitte

2. Platz für Viktoria

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Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belegte der SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V., der mit seinem „Viktoria Channel“ aus Sportlern auch noch Reporter macht.

Hier die komplette Presse Information der Berliner Volksbank:

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„Fitter Fuchs“: Gesundheitsprogramm der Füchse Berlin Reinickendorf e.V. gewinnt „Stern des Sports in Silber“

· Siegerverein qualifiziert sich für das bundesweite Finale mit 17 Vereinen
· SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V. mit seinem Reporterprogramm belegt Platz 2
· Sechs Vereine mit insgesamt 9.500 Euro ausgezeichnet

Ein vorbildliches Gesundheits- und Fitnessangebot – von Rehabilitations- bis Herzsport, Rückengymnastik und Yoga bis zu Aerobic – zu erschwinglichen Preisen: Dafür stehen die Füchse Berlin Reinickendorf e.V.
Ihr Programm „Fitter Fuchs“ bewegt den Reinickendorfer Kiez. Für sein Engagement erhielt der Verein am Mittwochabend den „Großen Stern des Sports in Silber“ für das Land Berlin. Der jährlich von der
Berliner Volksbank und dem Landessportbund Berlin vergebene Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Anwesenheit von Andreas Geisel, Berliner Senator für Inneres und Sport, sowie Kanu-Olympiasieger Marcus Groß vergeben.

Mit dem Gewinn qualifizierte sich der Verein für die bundesweite Endrunde um den „Großen Stern des Sports in Gold“, der am 24. Januar 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen wird. Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belegte der SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V., der mit seinem „Viktoria Channel“ aus Sportlern auch noch Reporter macht. Den dritten Preis und 1.500 Euro gewann die Sport-Union Berlin e.V. für ihr Engagement zur Integration von geflüchteten Menschen. Der Bogensportclub BB-Berlin e.V., die SV Weißblau Allianz Berlin e.V. und der Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 e.V. teilen sich den vierten Platz.

„Mit kreativen Ideen, Engagement und jeder Menge Herzblut sorgen die Ehrenamtlichen für ein Miteinander, das weit über gemeinsames Sporttreiben hinausgeht, und leisten Großartiges für unsere Gesellschaft. Diese wichtige Auszeichnung im Breitensport inspiriert hoffentlich viele weitere Vereine und Projekte zu neuen Ideen.“, betonte Sportsenator Andreas Geisel während der Preisverleihung.

„Zu unseren Grundsätzen als Genossenschaftsbank zählen die Hilfe zur Selbsthilfe und das Engagement für die Region. Gemeinsam etwas bewegen und für gute Ideen Raum schaffen – das ist unter anderem unser Ziel“, sagte Marija Kolak, Mitglied des Vorstandes der Berliner Volksbank. „Deswegen ist es der Berliner Volksbank ein Herzensanliegen, die engagierte Arbeit dieser herausragenden Vereine in unserer Region zu unterstützen.“

„Ein Verein, der sich um die Gesundheitsförderung in unserer Stadt so kümmert, wie es die Fitten Füchse tun, zeigt Weitsicht und Zukunftsorientierung,“ so Claudia Zinke, Vizepräsidentin für Sportentwicklung im Landessportbund Berlin. „Besonders in einer wachsenden Stadt wie Berlin, in der sich das Leben auf immer engerem Raum abspielt, ist dies eine der großen Herausforderungen.“

Die Berliner Volksbank, die den Preis zum zwölften Mal zusammen mit dem Landessportbund Berlin auslobt, stellte in diesem Jahr insgesamt 9.500 Euro für die Auszeichnungen der „Sterne des Sports“ in
Berlin zur Verfügung. Zusätzlich erhielten alle weiteren Vereine, die am Wettbewerb teilgenommen haben, jeweils eine Spende in Höhe von 100 Euro. Der Wettbewerb prämiert innovative und kreative Angebote,
mit denen Sportvereine beispielsweise Menschen mit Behinderung oder traumatischer Fluchtgeschichte in die Mehrheitsgesellschaft integrieren oder in sozialen Brennpunkten ausgleichend und leistungsfördernd wirken.

Die Berliner Volksbank eG wurde 1946 gegründet. Mit rund 171.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von 12,4 Mrd. Euro im Jahr 2016 ist sie eine der größten regionalen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Zum Kern ihres Geschäftsmodells gehören die Nähe zum Kunden, die ganzheitliche Beratung und der regionale Fokus. Gemäß ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag versteht sie sich insbesondere als Partner des gewerblichen Mittelstandes in der Region Berlin und Brandenburg.

Kurzporträts der Sieger „Sterne des Sports in Silber“ des Landes Berlin:

Platz 1: Füchse Berlin Reinickendorf e.V. | www.fuechse-berlin-reinickendorf.de
„Füchse Berlin Reinickendorf“, das ist nicht nur Handball. „Fitter Fuchs“ heißt das vorbildliche Gesundheits- und Fitnessangebot des Vereins, das die Mitgliederzahl in vier Jahren von rund 2700 auf derzeit 3700 ansteigen ließ. Als hätten die Reinickendorfer nur auf die rund 60 Kurse von Rehabilitations- bis Herzsport, Rückengymnastik und Yoga bis zu Aerobic gewartet. Durch viele ehrenamtliche Helfer ist es möglich, ein kostengünstiges Angebot „für jedermann“ zu machen. Mit dem in 2014 eröffneten Füchse-Sportpark gibt es optimale Bedingungen für jegliche Art der Bewegung. Darüber hinaus dient das neue Vereinsheim als Treffpunkt für gesellschaftliches Miteinander – „après sport“ ist für manches Mitglied mindestens so wichtig wie „work out“.

Platz 2: SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V. | www.viktoriamitte.de
Einen ungewöhnlichen Ansatz verfolgt das Projekt „Viktoria Channel“ des SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08: Sport ist Kommunikation, so der 3100 Mitglieder zählende Verein aus Berlin-Mitte, und weil es dabei oft laut und ungeschminkt zugeht, wird der faire und objektive Umgang mit Worten ebenso trainiert wie das Spiel der Muskeln bei unterschiedlichen Sportarten von Aikido bis Yoga. Nach dem Motto „Vom Spieler zum Sprecher, vom Sportler zum Berichterstatter“ bitten Rot-Weiß Viktorias Reporter die Sportler und Trainer vor die Kamera, führen Interviews, kommentieren die sportliche Leistung und geben die Emotionen auf dem Spielfeld wieder. Die Videos finden sich auf www.viktoriachannel.com, wo alle Vereinsmitglieder der netten Aufforderung folgen können: „zeig, was du zu sagen hast“.

Platz 3: Sport-Union Berlin e.V. | www.fussball.de
Die schwierige Situation Geflüchteter in Berlin veranlasste die Sport-Union Berlin zu einem ungewöhnlichen Projekt: Der 50 Mann starke Verein aus Charlottenburg-Wilmersdorf kooperiert mit Flüchtlingsheimen und macht ein niedrigschwelliges Angebot für unbeschwertes Fußballspiel. Die in 2016 neu gegründete 1. Herrenmannschaft ist fast zur Hälfte mit Menschen mit Migrationshintergrund besetzt und erfolgreich in die Saison gestartet. Der sportliche Antrieb fördert die Integration, und das gesellschaftliche Rahmenprogramm in Form von gemeinsamen Frühstücken oder Grillabenden gibt den Geflüchteten das Gefühl, in ihrer neuen Heimat willkommen zu sein. Umgekehrt macht ihnen die Sport-Union deutlich, dass Integration keine Einbahnstraße ist, sondern auch von den Zugewanderten Offenheit und Toleranz erwartet werden.

Platz 4: Bogensportclub BB-Berlin e.V. | www.bb-bogenschiessen.de
Wie man Menschen mit Behinderung für eine ganz besondere Sportart begeistert, zeigt der Bogensportclub BB-Berlin in Pankow. Der Verein hat rund 300 Mitglieder und versteht „Bogensport als Inklusionssport“. Mit dem gleichnamigen Projekt bietet er nicht nur ein vielseitiges, sondern auch ein anspruchsvolles Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen Einschränkungen. So führte der Verein mit Brandenburg die erste Landesmeisterschaft Berlins im Bogensport durch und nahm mit seinem Team an den Deutschen Meisterschaften teil. Sehbehinderte Bogensportler zeigten ihr Können etwa beim Bundesligafinale Bogensport in Wiesbaden.

Platz 4: SV Weißblau Allianz Berlin e.V. | www.sv-wba.de
Tanzen? Hat gerade noch gefehlt? Genau! Deshalb hat der SV Weißblau Allianz Berlin im Jahr 2011 mit den Planungen für den Aufbau einer Tanzabteilung begonnen und einen furiosen Start hingelegt: Die Abteilung ist mit rund 170 Mitgliedern inzwischen die größte des Vereins, der insgesamt 560 Mitglieder zählt. Ein stimmiges Konzept, gute Trainer und hochmotivierte Tänzer in der beachtlichen Altersgruppe von 30 bis 80 Jahren schreiben die Erfolgsstory im Ortsteil Mariendorf im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Irish Step, Standard- und Latein-Tanz kommen so gut an, dass auch das regionale Umfeld – Geschäfte und Lokale im Bezirk – die „good vibrations“ wahrnimmt und positive Veränderungen feststellen kann.

Platz 4: Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 e.V. | www.la.tusli.de
Ein Integrationsprojekt der besonderen Art hat sich die Leichtathletik-Abteilung des Turn- und Sportvereins Lichterfelde von 1887 ausgedacht: In der Leichtathletik-Gemeinschaft Süd-Berlin wird vier jungen Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, eine Trainer-Ausbildung ermöglicht. Im „learning-by-doing“-Prozess sind die Jugendlichen in das Leichtathletik-Training eingebunden und absolvieren eine klassische Ausbildung, um sich das fachliche Know-how anzueignen. Zugleich sind die „Trainer-Anwärter“ als freiwillige Helfer in der Vereinsarbeit tätig und dort Bindeglied zwischen geflüchteten Kindern und Jugendlichen und Berliner Sportlern. Der traditionsreiche Verein hat 2000 Mitglieder und ist bekannt für seine erfolgreichen Kinder- und Jugendmannschaften.