SV Rot-Weiss Viktoria Mitte 08 e.V.

Sportverein Berlin Mitte

10. F JUGEND (2009/2010)

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„Wir sind die Wilde Meute, der Ball ist uns’re Beute, den schießen wir ins Tor, das nehmen wir uns vor!“. So schallt es neuerdings über den Viktoriarasen. Eine zwölfköpfige Bande aus 2010ern und 2009ern, die zunächst in ihren Kitas und in der G-Jugend bei Berolina mit dem Kicken begann, ist zur Saison 2016/17 zu Viktoria Mitte weitergewandert. Mit acht Nationalitäten an Bord und viel, viel Humor. Das Motto: Auch verlieren ist nichts Schlimmes, daraus lernen – darauf kommt es an. Was man noch über die „Wilde Meute“ wissen muss, sie vertilgt kiloweise Gummibären…

Aktuelle Spielinfos, Treffzeiten, Kuchenbackwünsche und Fahrdienste tauschen wir in unserer Whatsappgruppe „Wilde Meute 2.0″ aus. Anmeldung bitte bei Holger unter 0176-222.52.894. Leider ist das Team schon ziemlich voll.

Neues von der „Wilden Meute“: fussball@viktoriamitte.de oder unter 0151-14387081

DIE TRAINER

Spielbericht

Spiel 1. Samstag 17. September 2016. Start in die neue Saison – als gemischtes 2009er/2010-Team unter zahlreichen Mannschaften aus 2008ern in unserer Gruppe. Mit Lotta, Toni-Marie und Amina sind nunmehr auch drei Mädchen mit an Bord. 100 furiose Sekunden zu Spielbeginn machen das zunächst verträumte „Dreamteam“ putzmunter. Schon nach 40 Sekunden führt der TSV Rudow O:1, aber keine 30 Sekunden später ist die Partie bereits wieder ausgeglichen: 1:1 durch einen fulminanten Nico-Konterspurt. Und maximal eine weitere Minute dauert es, bis Viktorias „Wilde Meute“ sogar mit 2:1 in Führung geht. Dann bleibt es zwölf, dreizehn Minuten ziemlich ausgeglichen und hochspannend torlos, doch irgendwie schaffen wir es überglücklich, in einer torreichen Schlussphase der ersten Halbzeit auf 5:2 zu erhöhen. Auch nach der Pause geht es überraschend heiter weiter, Rudow lässt etwas nach und noch zehn weitere Treffer für Viktoriamitte zu – 15:2 lautet der Endstand. Ein cooles Debut. Aber dies ist kein Grund für Höhenflüge! Wir wissen, in unserer Gruppe sind auch sehr schwere Teams, die auch uns deutlich zusetzen werden. Allerdings ist das den kleinen Großstadtpiraten der „Wilden Meute“ schnurzpiepe. „Keine Angst!“ heißt das eine Motto, „Passen & Aufpassen!“ das zweite, „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ lautet Parole Nummer drei und die vierte: „(Bitte) nie aufhören, sich anzustrengen!“. Mal sehen, ob‘ weiterhin klappt… Daumendruck sagen Amir & Holger, sagen danke für die tolle Aufnahme bei Viktoria und wünschen allen Spielerinnen und Spielern, Eltern und Fans eine frechfröhliche Saison!

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Spiel 2, Samstag 24. September 2016. Wieder geerdet. Das erste Auswärtsspiel führt zur 4.F vom NFC Rot Weiß in Neukölln. Die haben von unserem 15:2 gelesen und offenbar gedacht, es kommen dicke Brummer. Dann gucken sie recht irritiert, als wir „Kleinen“ in der Pflügerstraße eintreffen, wir haben außer Luque (geb. am 30.12.2009) auch tatsächich nur 2010er an Bord. Da es beim NFC keine F4-Stammannschaft gibt, wie sie eigentlich auf dem Spielplan steht, haben sie spielstarke Cracks ausgesucht, die alle 2008 geboren wurden. Der Größenunterschied ist markant. Aber: die erste Halbzeit ärgert die Wilde Meute sie beträchtlich, geht in der 5 Minute sogar durch Jamal in Führung und führt zur Pause hochverdient 3:2!! Jedoch nur bis zehn Minuten nach der Pause reicht die Meute-Power noch zum Dauerfeuer aufs Tor der Gastgeber aus, die leider einen coolen Keeper haben. Einmal haben wir sogar fünf Ecken hintereinander! Aber leider rückt unsere Verteidigung immer übermütiger zu weit auf – prompt langen die Kräfte nicht mehr, um die spurtstarken NFC- „Riesen“ bei Konterangriffen wieder einzufangen. So triumphieren am Ende die Neuköllner mit 7:4, aber wir feiern trotzdem! Nämlich die erste Halbzeit, die einfach riesig war!! Zur Belohnung gibt Amir in einer nahen Eisdiele allen Kugeleis aus und schwupp – schon ist unsere erste Saisonniederlage vergessen.

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Spiel 3, Samstag 1. Oktober 2016. 1:7 verloren und trotzdem nicht sauer, traurig oder depressiv? Ja, kann passieren :-) Zum Beispiel heute. Der TSV Mariendorf 1897 war zu Gast und die Wilde Meute erschrak ziemlich doll. Schon wieder alle Gegner einen Kopf größer, deutlich älter, etwas bulliger und schon alle mit über zwei Jahren Vereinserfahrung. Als „f2″ von Mariendorf stellten sich einige der Gäste vor und kicherten, als sie hörten, wir seien erst eine F10. Prompt begannn das Spiel auch so, wie es nun vorhersehbar war. Wir begannen zu ängstlich und übernervös (zwei Eigentore waren die Folge), zeigten zu viel Respekt und bekamen so keinen richtigen Zugriff aufs Spiel, die anderen dagegen bahnten sich kraftstrotzend Platz. Seufz, so klingelte es in unserem Kasten. Nach drei unhaltbaren Gegentoren packte unseren eigentlich tollen Keeper Luque der Frust und er wollte mit Tränen in den Augen nur noch raus dem Tor, Lotta dagegen wollte übermutig rein, kassierte aber auch gleich drei unhaltbare Kanonendonnerschüsse und so lagen wir 0:6 zur Pause hinten. Was tun??  Witzigerweise reichte als Ansage in der Pausenkabine: „Wisst ihr, was ihr überwinden müsst? Eure Angst. Spielt einfach, was ihr könnt, traut Euch denen den Ball wegzunehmen und rennt schneller als die, denn ihr könnt das!“  Und plötzlich lief die Maschine. Wie verwandelt kam Viktorias Wilde-Meute-Team wieder auf den Rasen und Mariendorf zehn Minuten lang kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Nach einer scharfe Nico-Ecke gab es promt den herrlichen Anschlusstreffer zur Belohnung. Und hätten wir drei, viermal nur einen Hauch besser gezielt, wäre sogar noch mehr Belohnung rausgesprungen. Stattdessen kassierten wir dummerweise noch ein (Eigen)Tor, das aber kaum zu vermeiden war. Aber wichtig: diese zweite Halbzeit endete eben nur 1:1, weil alle viiiiiiieeeeel mutiger spielten und keinen  „Angsthasenfussball“ mehr, wie in der ersten Hälfte. Dieser Begriff ist keinesfalls böse gemeint, aber soll deutlich machen: in Halbzeit zwei spieltet Ihr plötzlich unerschrockenen „Mutigerlöwenfussball“. Alle von Euch, allerdings möchte ich Johann, Benji und Kyan diesmal dabei hervorheben – und auch Fynn, der als neuer Torwart fünf oder sechs Mariendorfer Großchancen in den letzten acht Spielminuten grandios entschärfte und zweimal von der Linie putzte.
Die heutige Erfahrung, gegen größere Teams in hohen Rückstand zu geraten  werden wir leider noch öfter in dieser Hinrunde machen – denn es haben nicht viele Vereine eine so junge F10. Wenn ihr Euch dann aber an diese zweite Halbzeit vom 1. Oktober erinnert und an das, was ihr ohne Angst könnt, müsst ihr eigentlich vor niemand mehr welche haben! Und auch aufgeben, das ist die zweite Lehre von heute – dürft Ihr nie! Euer Holger Kulick

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Spiel 4. Sonntag, 9. Oktober 2016.  Beinah! Beinah hätten wir heute vielleicht sogar gewinnen können oder wenigstens ein 0:0 schaffen. Denn beide Teams glichen sich die ersten 12 Minuten gegenseitig vollkommen aus. Unser Gegner, diesmal tief im Süden von Berlin, Grünweiß Neukölln, war zwar wieder älter und größer, aber ihr seid tatsächlich unerschrocken vorgegangen! Johann, Benji, Ychen und Kyan wehrten prima ab und machten mit Luque und zeitweie Lotta das Mittelfeld dicht. Nur vorne fiel auf, dass uns zwei Stammspieler fehlten: Nico und Santi mit ihrem Tempo und ihren Superpassideen! So blieb Jamal zu oft alleine und kam durch die superdichten GW-Abwehr nicht bis zum Ende durch. Dennoch lief weite Strecken alles weitgehend prima, auch mit Fynn als neuem Torwart und Luque als Motor im Mittelfeld (bitte nur noch etwas genauer passen :-) ). Dann allerdings kassierten wir zwei dumme Tore, weil wir nicht schnell genug reagierten – Grünweiß-Spieler bekamen abgewehrte Bälle vor die Füße und hatten ungestört Zeit aufs Tor zu dreschen. Unhaltbare Kanonenschläge wurden daraus, das war Pech. Nächstes Mal bittebitte sofort, also noch früher stören, wenn ein Spieler von denen den Ball vor unserem Tor erwischt. Der darf einfach nicht zum Zielen und Ausholen kommen! Also: zum Mut, der wichtig ist, kommt auch noch Reaktionsschnelligkeit dazu, die wichtig ist…. und natürlich….Passgenauigkeit. Deshalb üben wir das Zuspielen derzeit so hartnäckig im Training.Das ist nämlich immer noch steigerungsfähig bei Euch! :-)

In der zweiten Halbzeit ein ähnlicher Spielverlauf. Wieder waren wir zwei Drittel der Zeit sogar das dominantere Team, kamen dabei endlich sogar durch die GW-Abwehr durch, aber scheiterten dann am leider riesengroßen Torwart von Neukölln mit einigen, superdicken Chancen. Kurz vor Schluss, seufz, kam es, Doppelseufzer, hinten wieder zu einer Situation, wie in der ersten Halbzeit vor unserem Tor, ein Stürmer von denen kam zu ungestört zum Wuchtschuss, Fynn konnte ihn zwar noch an den Pfosten lenken, von wo sich der Ball leider pirouettenartig ins Tor drehte. So endete das Spiel 0:3 gegen uns. Eine in dieser Höhe eigentlich unverdiente, aber keine schlimme Niederlage. Ist nämlich egal, Erfahrung sammeln ist derzeit wichtiger und kleine Lernschritte umsetzen. Und ihr seid, wie besprochen, tapfer und mutig gewesen und weiterhin auf einem guten Weg! All das ist ja ein Dazulernweg, daher wird in G- und F-Jugend ja auch vom Fußballverband noch keine Tabelle geführt. Der Spaß am Spiel geht einfach vor! Und dass wir auch mal wieder punkten, dazu verhilft uns in Zukunft auch Franz, Kyans neues Zebra-Mannschaftsmaskottchen!

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Spiel 5. Samstag, 5. November 2016. Am Anfang waren wir noch etwas unruhig, weder Maskottchen noch Auswechselspieler waren in Sicht, dafür als Gegner die 4.F der „Berliner Amateure“ aus Neukölln, die wieder komplett einen Kopf größer waren als wir und allesamt 2009er. Aber Angst ist ja längst abgeschafft :-) ! So wurde sich verschworen:  „Keinen Ball niemals aufgeben! Und kein Großer von denen darf zum Schuss kommen“.  Und wow, wir Trainer glaubten es kaum, es funktionierte. Von der ersten Minute an wurde mit einer bislang so noch nie dagewesenen Leidenschaft wirklich um jeden Ball gekämpft und immer gelang es irgendwie, die Kugel gerade noch wegzuschnipseln. Johann und Kyan beherrschten das großartig, aber auch Luque, Kanya, Benjamin, Lotta und sogar Jamal als Stürmer, der fleißig hinten half, fanden großen Spaß dran, unseren Gast auf diese Weise zu ärgern und zu verblüffen. „Abwehrmonster!“ scherzte irgendwann am Rande anerkennend der Vater eines unserer Gästekinder. Nach 13 Minuten gelang es uns sogar den Spieß umzudrehen, selber zu stürmen – und staunend mit 1:0 in Führung zu gehen. Der sonst excellente (große) Gästekeeper konnte einen angedrehten Ball nicht festhalten. Dummerweise ging es Fynn fünf Minuten nicht anders, ein schon sicher gefangener, aber kurios angeschnittener Ball drehte sich aus seinen Fingern in unser Tor. 1:1 Halbzeitstand. Ein sehr angemessenes Zwischenergebnis und wir waren gespannt, ob die Kraft reicht, das noch eine Halbzeit durchzuhalten. Die ersten zehn Minuten liefen sogar noch besser. Fast nur Angriffe von Viktoria, kaum noch einer von den Berliner Amateuren. Dummerweie reichte unseren Gästen in dieser Situation ein genialer weiter Pass nach vorne, um 2:1 in Führung zu gehen. Mist, sagten sich alle. „Jetzt erstrecht!“ und fighteten unermüdlich weiter, so dass es in der 34 und 35. Minute zu denkwürdigen 90 Sekunden kam. Großer Jubel beim 2:2 durch Benjamin, ein paar Sekunden später sogar noch größerer Jubel für das 3:2 obendrauf, aber – zu früh gefreut (und zu lange und verträumt gefeiert), schon im Gegenzug leider das 3:3. Dabei blieb es dann auch, hochspannend bis zum Schuss. Zum Dank für dieses grandios aufregende Fußballspiel holten wir alle Eltern beider Teams in den Mittelkreis, die beiden Mannschaften gemeinsam eine Dankeschön-La-Ola-Welle vorführen mussten :-)

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Spiel 6. Samstag 6. November 2016. Sapperlot! Die Nerven schon wieder bis zum Gehtnichtmehr strapaziert. Und in der Schlussminute gelingt das gleiche Ergebnis wie eine Woche zuvor: 3:3, Diesmal gegen den FC Berlin 23 aus Hohenschönhausen – schon wieder ein komplett älteres Team als wir. Schlimmer noch: eine dumme Nachrichten zum Auftakt machte unser Spiel komplizierter. Ausgerechnet Luque meldete sich eine Stunde vor Spielbeginn wegen Husten ab und fehlte dem Team als wichtiger Motor. Und Johann als hellwacher Hintenallesweghämmer machte Urlaub irgendwo in der Sonne. Hm. Sonne hätte er zwar auch auf dem Platz in der Stralsunder gehabt, aber auch Eis. Eiskalt wars und unserem Team gelang es, unseren Gegner sogar eiskalt zu überraschen. 2:0 führten wir nach 12 Minuten und mit Santi an Bord kamen auch wieder richtig schöne Spielzüge zustande. Aber leider nicht mit viel Durchhaltekraft. Und in der Abwehr blieb nur Kyan richtig wach, alle anderen Dreamteamfußballer träumten sich tatsächlich  immer mal wieder weg, als sei das Spel schon gewonnen. Denkste! Nun häuften sich auch Fehler: Was bei allen auffiel: verlorenen Bällen wurde nicht hinterher gejagt. Das ist aber eine ganz wichtige Fußballer-Aufgabe: sofort den Ball zurückerobern, wenn der Gegner ihn errungen hat!! Bitte merken!!! Ychen, Benjamin, Nico! Und auch Fynn im Tor blieb leider nicht ganz wach. Rums, rums, zur Halbzeit stand es jedenfalls wieder 2:2. Auch gleich nach der Pause hörte das Abwehrträumen dummerweise nicht auf. Aus dem Nichts entstand ein 2:3-Rückstand, dem nun fast die ganze zweite Halbzeit hinterher gelaufen wurde. Und nun endlich wurde auch wieder gekämpft! 5 mal Pfosten in der Schlussphase! Aber seufz, Kein Treffer. Doch dann der letzte Angriff in der 39. Minute, abgewehrt zur Ecke für uns. Der Eckbal landet ….Nico auf den Füßen: 3:3. Riesenjubel! Glückwunsch Team, aber… das war knapp. Und um ehrlich zu sein: diesmal wäre sogar viel mehr dringewesen…

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Spiel 7. Samstag 19.11.2016 beim BFC Dynamo. Die Hälfte Meckern, die Hälfte Loben, das ist heute an der Reihe. Fang ich mit Loben an. Wir waren nur zu siebt ohne Auswechselspieler und diesmal ausschließlich 2010er gegen ausschließlich 2009er. Dennoch hatten wir unseren Angstgegner ganz lange im Griff. Der ging zwar früh in Führung, aber kassierte nur eine Minute später den Augleich zum 1:1 und so blieb es bis kurz vor Pausenpfiff! Und man glaubt es kaum, Druck gab es bis dahin fast nur von Viktoria. Das Problem: 15 hochkarätige Chancen in Halbzeit eins gingen haarscharf am Dynamo-Tor vorbei, nur ein Nachschuss traf. Dynamo hatte dagegen nur drei Angriffschancen, aber netzte alle ein, weil in der Abwehr wenig klappte. Das war unser Pech. Bei zweien dieser BFC-Treffer war noch Unglück im Spiel – Fynn setzte auf Fußabwehr, doch von da sprang der Ball ins eigene Netz. Aber solche Unglücke können passieren. Dennoch wurde, so fand ich, etwas zu laut auf dem Spielfeld überenander gemeckert, so dass Tränen kullerten. Das möchten wir aber nicht! Trösten und Motivieren, das ist viel, viel, viel wichtiger. Nun aber drängte Luque in der Pause drauf, unbedingt ins Tor zu gehen, um zu zeigen, dass er das besser kann – ohne jedoch eingespielt zu sein. Dem nachzugeben, war dummerweise ein Fehler von mir und der rächte sich leider in Halbzeit zwei. Luque als Mittelfeldmotor fehlte, obendren fehlte Santi mit dem klugen Blick fürs ganze Spiel.  Wir mauerten zwar emsig, aber blieben total konteranfällig, rannten uns gegenseitig über den Haufen und bolzten zeitweise nur noch den Ball nach vorne. Neun Konterangriffe gelangen Dynamo, sieben davon führten zu weiteren Toren – und uns gelang kein einziges mehr.  Zusammengerechnet macht das einen Spielstand von 1:10, obwohl wr mndestens ebenso viele Tore hätten schießen können… Trotzdem gab es Lob von deren Trainer: wir hätten ihnen das Spiel heute schwerer gemacht, als alle anderen bisherigen Gegner, die hätten oft über 20 Tore kassiert. Samstag, den 26.11. versuchen wir das Ganze einmal eine Nummer konzentrierter, Wir spielen um 10 zuhause gegen den Lichtenrader BC. Ohne zu meckern, ohne uns umzurempeln und mal wieder mit Pässen :-). Aber jetzt genug gemault. Eigentlich wars trotzdem ein schönes Spiel – und ihr eine dufte gutgelaunte Truppe, die danacch gar nicht aufhören konnte mit Elfmeterschießen und Einfachsospielen! Denkt dran – ab Dienstag bei schlechtem Wetter endlich auch Hallentraining – in der Gustav-Falcke-Grundschule, Strelitzer Str. 42 um 16.30 Uhr! Euer Holger

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Spiel 8. 25. November 2016. Irre. Mit dem Lichtenrader BC war heute wieder ein älteres Team Gast bei uns. Aber bekam ganz schön zu ackern. Viermal holten wir einen Rückstand auf und gingen nach dem 4:4 sogar durch einen Superbogenlampenfernschuss von Benjamin 5:4 in Führung – das schönste Tor dieser Saison. Aber dann war dummerweise noch sieben lange Minuten zu spielen und Kräfte und Konzentration schwanden und der Übermut wuchs. Dreimal war die Abwehr trotz Alarmrufen zu weit vorne. Dreimal kassierten wir leider noch ein Konter-Tor, so dass wir am Ende 5:7 verloren. Dennoch wars ein sehensertes, kämpferisches Spiel, Manchmal waren wir leider einen Hauch zu spät am Ball. Und immer noch zu häufig wurde zu ungenau gepasst. Aber auch ganz vieles lief super. Tolle Kombinatonen waren dabei, die zu absolut coolen One-Touch-Toren von Nico führten. Anderes war mit Pech verbunden. Vier haltbare Treffer kassierte Torwart Fynn, hielt aber auch auf sehenswerte Weise zehn unhaltbare mit Sonderapplaus. So war es trotz Niederlage ein ausgeglichenes, schönes Fußballspiel. Wenn es Dienstag nicht kälter als 5 Grad ist und trocken, trainieren wir nochmal draußen, ansonsten erstmals in der Turnhalle der Gustav-Falcke-Schule, gemeinsam mit der G5. Bis dann, Euer Holger

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Spiel 9, Hinrundenendspiel, 4. Dezember 2016.  Ende gut, fast alles gut. Ein großer Schreck allerdings am frühen Morgen bei Nebel und Eiseskälte am Columbiadamm. Drei Absagen wegen Husten und wir stehen zehn MInuten vor Spielbeginn nur zu viert da, unser Gastgeber, der SV Hurtuerkel allerdings auch. Gottseidank kommen noch Nachzügler und beide Teams sind pünktlich zum Anpfiff komplett. es beginnt mit einem großen Gewusel, dichter Mittelfeldkampf, fünf Minuten dringt kein Team zum Tor des Anderen durch.  Dann ein Blitzangriff von Hurtuerkel, unser Keeper Fynn stürmt raus und wehrt einen Gewaltschuss direkt mit dem Auge ab und geht k.o., den Nachschuss kann er nicht sehen, der geht rein, aber Hürtuerkel verzichtet auf den Treffer.
Danach weitere fünf Minuten Gewusel, aber immer mehr in die Hälfte von Hurtuerkel verschoben, Viktoria drängt, dann bricht der Damm. Drei Tore gelingen bis zur Pause, darunter ein Handelfmeter. Große Frage in der Kabine: halten wir das durch ohne Auswechselspieler? „Na klar“ sagen die Kapitäne Nico und Santi „wir sind ja erst bei 90 und noch nicht bei 100 Prozent“. Und tatsächlich. Mit überraschend viel Power geht es weiter, endlich gelingen uns einmal tolle Konter, ein paarmal wird zwar noch zu spät gepasst oder abgeschlossen, aber dreimal klappt’s: Hurtuerkel gelingt dagegen nur noch ein Tor, die Abwehr mit Lotta und Luque klappt zu gut! Das war bislang nicht immer so. Am Ende gewinnt die „Wilde Meute“ stolz 6:2, eine schöne Belohnung nicht nur fürs Frühaufstehen, sondern auch für unsere abwechslungsreiche, lehrreiche erste halbe Saison bei RW Viktoria. Allen Mitspielern und Spielerinnen, Unterstützern, „Fans“, Chauffeuren, Daumendrückern vielen Dank fürs gemeinsame Ausprobieren und dafür, dass Ihr mutig mit von Berolina hierher gewechselt seid. Wir denken, es hat sich gelohnt! Jetzt folgt die Winter-Hallensaison, neue Spieltermine gibt’s beim Training.  Euer Amir und Holger